Mit dem Bike on Tour…rund um den Neusiedlersee

Radfahren_SchattenEingebettet in einzigartige Naturschutzgebiete, liegt südöstlich von Wien der westlichste Steppensee Europa´s – der Neusiedlersee. Er verbindet sowohl Orte als auch Landschaften verschiedenartigsten Charakters, die auf jede eigene Weise bezaubern. Die Umgebung rund um den See ist auch für ihre Radler-Gastfreundschaft bekannt. Jährlich werden schmucke Städte entlang der abwechslungsreichen Radstrecke, wie etwa Rust oder Podersdorf, von Radtouristen aufgesucht. Tja – und in diesem Jahr haben sich mein Mann und ich als Radtouristen versucht… Mit unserem Drahtesel, Gepäckstasche, wasserfester Radkarte, Radpumpe und Wasserflasche ausgerüstet, haben wir uns als Ausgangsposition für Rust – der Stadt der Störche und edlen Weine – entschieden.

Passend zum Thema Rad, sind wir in der Radlerfreundlichen Pension „Drahteselböck“ untergekommen.
FrühstücksraumDas Motto „Drahtesel“ wurde liebevoll in der Gestaltung und Einrichtung der Pension widergefunden. Findet das eigene Rad im „Drahteselstall“ ein Dach über dem Kopf, so können vor Ort auch hochwertige Räder für die anstehende Tour geliehen werden. Die Einrichtung lässt auf einen Betreiber mit einem großen Radlerherz schließen. Kann man den Blick während dem herzhaften Frühstück kaum von dem Retro-Rad an der Wand abwenden, so umsorgen einem die Angestellten im Mechaniker-Outfit (in blauen Latzhosen), mit Cafe, Tee und anderen Köstlichkeiten. Die Zimmer sind gemütlich eingerichtet, und ebenfalls mit „Rad-Elementen“ dekoriert. Wir haben den Aufenthalt sehr genossen, doch ist mir das Preis-Leistungs-Verhältnis dann doch etwas zu „sportlich“ gewesen, mit 100 Euro pro Nacht, 12 Euro kommen für das Frühstück noch dazu. (Doch ist das immer subjektiv zu betrachten 🙂 )

RadfahrenDie Unterkunft gestaltete sich als perfekte Ausgangsposition für unsere geplante Radtour von Rust nach Illmitz und zurück. Mit dem Zug angereist und die letzten Kilometer zur Unterkunft mit dem Rad zurückgelegt, wollten wir am Folgetag eine längere Strecke zurücklegen. Unser Ziel: Das über 60 Kilometer entfernte Illmitz mit seiner einzigartigen Fauna und Flora – dem Lackengebiet. Über 80 Lacken in der Gegend zwischen ungarischer Grenze und Podersdorf bieten mit salzhaltigen Wasserlacken, von Schilfabschnitten umgeben, Unterkunft für mehr als 300 Vogelarten. An Mörbisch, der Heimat der Seefestspiele, vorbei, zwischen Weinbergen hindurch, haben wir auf halber Strecke einen kulturellen Stopp in Fertöd / Ungarn eingelegt, um das Schloss Esterházy zu besichtigen. Nach einiger Zeit in Illmitz angekommen, haben wir uns für eine Rückfahrt mit der Fähre entschieden und den Tag bei einem Abendessen in Rust ausklingen lassen.

Wir kommen definitv wieder…

Unsere Radtour in 2 Minuten zusammengefasst:

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