Ab in den Süden…

Landkarte-Namibia-SüdtripMein erster Afrika-Roadtrip…Langsam aber sicher an die Umgebung gewöhnt, mit dem Geld – dem namibischen Dollar – vertraut gemacht, bereits erste Einkäufe erledigt und eine SIM-Karte für mein Handy organisiert – nun war ich bereit für meine kommende Zeit in Namibia. Glücklicherweise bekamen meine Freunde gleich zu Beginn meines Aufenthalts Besuch aus Deutschland und nahmen mich auf einen Road-Trip in den Süden mit. Der perfekte Einstieg, um die namibische Art des Reisens kennenzulernen: mit Ortskundigen, die einem gleich Tipps und Tricks mit auf den Weg geben.

Vor der Abfahrt wurde der VW Bus – dem Gefährt für die nächste Woche – entsprechend vorbereitet bzw. ausgerüstet: Ersatzreifen, extra Benzinkanister, ausreichend Getränke für die Fahrt, Geschirr- und Essensboxen sowie Kühlschrank für Verpflegung inklusive Campingmöbel wurden strategisch eingeschlichtet. OLYMPUS DIGITAL CAMERAIch habe dies fasziniert beobachtet, nichts ahnend, das wir dies alles benötigen werden…

Fertig gepackt ging es nun …on the road… in den Süden Namibias. Mein erster Eindruck galt den unendlichen Weiten des Landes – einfach unglaublich. Den ersten Stopp legten wir im „Kökerboomwald“ (=Köcherbaumwald) bei Keetmanshoop ein, der nur in Namibia und auch im Nordwesten Südafrikas vorkommt. Die Äste wurden von den San – den Ureinwohnern Namibias – ausgehöhlt und als Köcher für die Pfeile verwendet. Die San machen übrigens heutzutage nur mehr 2% der Gesamtbevölkerung (=2,1 Mio. Menschen) aus. Ausreichend durch die Gegend spaziert und fotografiert, im Anschluss ein kleines Mittagessen eingenommen, fuhren wir weiter.

SonnenuntergangWir haben während unserer gesamten Tour in den Unterkünften der Gondwana Collection Namibia übernachtet. Besonders faszinierend war ich von der Unterkunft in Klein-Aus-Vista, dem „Desert Horse Inn“ sowie den „Eagle Nest Chalets“, eingebettet in den endlosen Weiten der Wüste und der Aus-Berge. Der Ort diente als perfekte Kulisse für unbeschreibliche Sonnenauf- sowie -untergänge mit einem Himmel in unterschiedliche Rot-Töne getaucht, die den glühenden Sonnenball farblich umrahmten. Ein Naturschauspiel! Dies war der perfekte Ort, um die Ruhe der Natur auf sich wirken zu lassen. Mit etwas Glück ziehen auch Wildpferde an einem vorbei – daher der Name „Desert Horse Inn“. Wir konnten uns zwischen der Übernachtung am Campingplatz, Bungalows oder Chalets entscheiden. Sehr empfehlenswert sind sowohl der gut ausgestattete Campingplatz sowie die romantischen Chalets, mit rustikaler und  unglaublich geschmackvoller Ausstattung. Allein diese Unterkunft ist eine Attraktion an sich!

Folgende Attraktionen sollte man sich im Süden auf keinen Fall entgehen lassen:
Bei der Führung durch die KolmannskuppeGeisterstadt Kolmannskuppe hat uns das Diamantenfieber gepackt und der Atlantikort Lüderitz verzaubert durch seine Geschichte. Den Abschluss bildete die Dünenlandschaft Sossusvlei im Namib Gebiet des Namib Naukluft Park.

Mit Abschluss meines ersten Road-Trips wurde mir klar: Ich liebe dieses Land und es hat noch viel mehr zu bieten! Und das möchte ich kennenlernen und entdecken. Ich wurde nicht enttäuscht. Berichte folgen…

ReifenpanneAbschließend ein paar Tipps für den Road-Tripp: Namibia ist hervorragend mit dem Auto zu entdecken, aber eine gute Ausrüstung ist unabdingbar:

  • Ein Ersatzreifen sowie Werkzeug muss auf alle Fälle mitgeführt werden, wir hatten an einer der letzten Tage einen Platten. Das Wissen, wie ein Reifen gewechselt wird, kann somit auch nicht schaden
  • Immer auf einen vollen Benzinkanister achten, Tankstellen gibt es vereinzelt und es kann auch mal vorkommen, dass eine Tankstelle mal „out of order“ – d.h. „leer“ ist. Kein Witz! Ich habe es erlebt!
  • Ausreichend Getränke müssen mitgeführt werden, insbesondere bei einem Platten oder Problemen mit dem Auto. Es ist heiß und es kann schon mal ein Weilchen dauern, bis ein Auto an dir vorbei fährt und dir zu HIlfe kommt.
  • Mietwägen besitzen meist einen eingebauten Kühlschrank, der Gold wert ist. Jeder Campingplatz ist nämlich mit einer Grillstation – bzw. einem „Braai“ – wie es in Namibia genannt wird, somit Fleisch, Gemüse etc. mitführen und ein köstliches Gericht zubereiten.
  • Achtung: Es herrscht Linksverkehr!

Meine Eindrücke vom ersten Road-Trip…

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